Pan(en)theistischer Notizblog

NUR ICH
NUR DU
– Pantheismus / Panentheismus –

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Pantheismus

http://de.wikipedia.org/wiki/Panentheismus

 

  1. Der Ursprung des Etwas (Universum) aus dem Nichts verletzt das grundlegendste Naturgesetz: das Kausalitätsprinzip.
    (Keine Wirkung ohne Ursache.)

Siehe hierzu auch: Energieerhaltungssatz.

2. Das Konzept „Zeit“, bzw. EWIGKEIT, sprengt jegliche menschliche Verstehens- und Vorstellungskräfte.

3. Das Konzept „Raum“, bzw. UNENDLICHKEIT, sprengt jegliche menschliche Verstehens- und Vorstellungskräfte.

4. Daraus ergibt sich zwingend die Existenz etwas dem menschlichen Geist und Verstand qualitativ entschieden übergeordnetem.

5. Dieses übergeordnete Etwas muss demnach den Kriterien des Unendlich – Seins, der ewigen Existenz und der originären Schöpferkraft entsprechen. Allumfassend.

6. Die Frage nach Gut und Böse im klassischen Sinne stellt sich bei der danach gegebenen Nicht – Dualität nicht. Die Fragestellung der Theodizee kann damit als erledigt gelten.

7. Schmerz und Leid ist damit immer eigener Schmerz und eigenes Leid.

8. Ebenso tragen Liebe und Mitgefühl ihren Lohn in sich.

9. Nach dem Ende der scheinbaren Getrenntheit (=Tod) erlebe ich, erlebst Du, erleben wir, in Ewigkeit Anderen und uns selbst zugefügtes Leid. Das ist die Hölle.
Und wir erleben ebenso den Anderen und uns selbst erbrachte gute Taten.
Das ist der Himmel.

10. Es gilt die Goldene Regel.
Weg und Mittel müssen den Absichten und Zielen entsprechen.                                     Ehrliche Selbstbefragung erbringt deutliche Klarheit über Richtig und Falsch.

Kategorischer Imperativ.
Cartesische Klarheit (Klarheit und Deutlichkeit als Kriterium der Wahrheit).

 * * * 

(Partielle) Vertreter des Pantheismus / Panentheismus:

John Toland

Baruch de Spinoza

Johann Wolfgang von Goethe

Plotin

Nikolaus von Kues

Giordano Bruno

Algonkin-Indianer (Wakan tanka)

Bāyazīd Bistāmī

Frank Lloyd Wright

Arnold J. Toynbee

Meister Eckhart

Platon

 

***

OSTERSONNTAG

„Der Ostersonntag ist im Christentum der Festtag der Auferstehung Jesu Christi, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.“ (wiki)

Damit kann ich, als Pantheist / Panentheist, durchaus einiges anfangen.

Einmal ist es eine lehrreiche Legende.
Die Hoffnung stirbt nie, das Gute stirbt nie!
Auch wenn es definitiv und endgültige danach aussieht.

In meiner Weltanschauung gibt es nichts anderes als Gott (oder wie immer man das ALLES nennen mag).
Von daher sind wir alle nicht nur Kinder, sondern Teil Gottes (und daher auch voll verantwortlich).
Den Begriff „Sohn“ werte ich als historisch-zeitgeschichtlichen Terminus, den damaligen Verstehensmöglichkeiten angepasst.
Den Tod überwindet man in der Erkenntnis, Teil Gottes zu sein.
An Phänomene wie Zeit und Raum glaube ich nicht.

Wohl aber an Verantwortung für sich selbst, für das eigene Tun und aktive Unterlassen.
Und damit folgerichtig auch an die Verantwortung für Natur, Umwelt und alle Lebewesen.

In diesem Sinne:
Frohe Ostern!
🙂

MfG
Burkhard Tomm-Bub
– Mitglied keiner Sekte, Kirche noch Partei –

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AUS PANTHEISTISCHER SICHT VERSTÄNDLICH, NACHVOLLZIEHBAR UND FOLGERICHTIG:

Baum der Erkenntnis / Freier Wille / Erbsünde – Jesus starb für unsere Sünden

Selbst-Wahrnehmungsfähigkeit; Zeitbewußtsein; Getrenntheit von der Gewißheit, das Alles Eins ist:

Der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (lat. lignum sapientiae boni et mali) ist ein Baum in der Paradieserzählung des Buches Genesis der Bibel. Er befindet sich zusammen mit dem Baum des Lebens in der Mitte des Paradiesgartens (Garten Eden) (Gen 2,9 EU). Gott verbot den Menschen, von dessen Früchten zu essen (Gen 2,17 EU).

„16 Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, 17 doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben. “

4 Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. 5 Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. 6 Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. 7 Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren.

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Freier Wille:

Der freie Wille ist eine der Eigenschaften von Gott. Und da wir nach seinem Ebenbild erschaffen sind (Genesis 1:26; Genesis 2:7), haben auch wir Menschen den freien Willen.

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Kreuzestod des Menschensohnes / Gottessohnes:

Wie Johannes schreibt (Joh. 3, 16): „So hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

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Auferstehung:

Mk 9,31 EU (zweite Leidensankündigung): Der Menschensohn wird in die Hände der Menschen ausgeliefert, und sie werden ihn töten, und nachdem er getötet worden ist, wird er nach drei Tagen auferstehen.

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Im Christentum wird Jesus Christus als einziger menschgewordener Sohn Gottes verkündigt, der schon vor der Erschaffung der Welt war (Joh 17,5 EU, 17,24 EU) und den Gott von Ewigkeit her zur Erlösung aller Menschen gesandt habe und der selbst Gott ist.

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Fundstelle:

TALMUD (jüdisch)

Das Buch Kohelet
Kapitel 1

9. Welchen Gewinn hat der Schaffende, von dem womit er sich abmüht?
10. Ich sah die Sache die Gott den Menschen gab sich darin abzumühen.
11. Er hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch legte er die Ewigkeit in ihr Herz, nur das der Mensch nicht herausfinden kann das Tun, das Gott getan hat von Anfang bis Ende.
12. Ich erkannte, daß es nichts Gutes für sie, außer sich zu freuen und Gutes zu tun für ihr Leben.
13. Aber auch, daß jeder Mensch ißt und trinkt und Gutes sieht in all seinen Mühen, das ist eine Gabe Gottes.
14. Ich erkannte, daß alles, was Gott gemacht hat für ewig sein wird. Ihm ist nichts hinzuzufügen und nicht davon wegzunehmen. Und Gott hat es gemacht, damit man sich vor ihm freut.
15. Was da ist, war längst und was sein wird, war längst und Gott sucht das Verschwundene.

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Notizen:

 

+ Die beste Art, etwas zu sehen oder wahrzunehmen, ist es, dies selbst zu erschaffen.

 

+ Wir alle sind nur Gottes Blick in den Spiegel.

 

Kategorie: Pantheismus, Panentheismus

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Eine Antwort zu Pan(en)theistischer Notizblog

  1. Rosi Strunk schreibt:

    * als historisch-zeitgeschichtlichen Terminus, den damaligen Verstehensmöglichkeiten angepasst*…Genau so lese ich die Bibel zum besseren verstehen …nicht mit diesen verbissenen sich selbst kasteienden, auferlegten Getue der Kirche oder manchen Glaubensrichtungen. Vieleicht sollte ich mich auch noch ein bischen mit dem Pantheismus, Panentheismus beschäftigen 😉 wie du ja weißt kann ich noch alles gut lesen /verstehen, aber halt nicht mehr ,so mit den Schriftlichen Worten erklären was ich meine.Aber wie immer ,wen ich was von dir Lese ,es bereichert in meinem* mal die Dinge anders zu sehen* lg Rosi Fb.

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